Urologische Arztpraxis in Eisleben

Facharzt für Urologie

Unsere Leistungen !

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Teil unserer Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten vorstellen. 

Bei  Fragen dazu sprechen Sie uns bitte persönlich darauf an.  

 Allgemeine Urologie

  • Diagnostik und Behandlung von Harnsteinen / Extrakorporale Stoßwellenlithotrypsie 
  • Diagnostik und Therapie bei Harninkontinenz ( in Kooperation mit Dr.med. Dagmar  Büsching /  Fachärztin für Urologie in Teutschenthal  )
  • Diagnostik und Therapie bei Harnblasen- und Prostataentzündungen
  • Urindiagnostik und Mikrobiologie
  • Diagnostik und Therapie von Beschwerden beim Wasserlassen
  • Diagnostik und Therapie bei gutartiger Prostatavergrößerung
  • Sterilisationen (Vasektomie) des Mannes 
  • Prostatakrebsvorsorge als Leistung der gesetzlichen Krankenkasse

Andrologie (Männerheilkunde)

  • Hormontherapie – Männergesundheit
  • Spermiogramm
  • Diagnostik und Therapie bei Potenz-/ und Erektionsstörungen
  • Diagnostik und Therapie bei vorzeitigem Samenerguß
  • Beratung, Diagnostik und Behandlung bei Kinderwunsch

Diagnostik und Behandlung aller urologischen Tumorarten
(Prävention, Behandlung und Nachsorge)

  • Labordiagnostik / PSA Bestimmung
  • Diagnostik (Sonographie, Röntgen, Video – Urethro-Cystoskopie , Prostatabiopsie )
  • Ambulante intravasale und topische ( lokale ) Chemotherapie
  • Tumornachsorge aller urologischen Erkrankungen bei Mann und Frau

Behandlung der Harndrucksymptomatik / ständiges Wasserlassen / häufiges nächtliches Wasserlassen durch

Botulinumtoxin-Therapie
 

Das Botulinumtoxin ist ein potentes Nervengift, dessen Wirkung auf die Nervenleitung und Muskelfunktion erstmals 1817 beschrieben wurde. Über die letzten Jahre, fand das Nervengift in niedrigster Dosierung immer mehr Anwendung in verschiedenen Bereichen der Medizin. So wird das Botulinumtoxin (Handelsnamen in Deutschland: Botox® seit einigen Jahren auch erfolgreich in der Urologie eingesetzt, u.a. zur Behandlung von Drangsymptomatik, Dranginkontinenz, der überaktiven Blase und nervenbedingten (neurogenen) Blasenentleerungsstörungen, z.B. bei Rückenmarkschädigung.


Die Botulinumtoxin-Therapie kommt erst dann zum Einsatz, wenn nicht-operative Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind oder aufgrund von Nebenwirkungen nicht weitergeführt werden können. 


Im Rahmen eines ambulanten oder kurzstationären Eingriffes wird Botulinumtoxin an verschiedenen Stellen in der Blasenmuskulatur injiziert. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und der Patient kann einige Stunden nach dem Eingriff nach Hause entlassen werden. Botulinumtoxin entfaltet seine Wirkung durch eine Abschwächung oder Teillähmung der Blasenmuskulatur. Dadurch entspannt sich die Blasenmuskulatur und die Harnblase kann mehr Urin über einen längeren Zeitraum speichern. Der Patient bemerkt weniger Harndrang, entleert die Blase in größeren Abständen und verliert oft keinen Urin mehr. Nachteil der Therapie ist, dass der Therapieeffekt nach einigen Monaten (ca. 6-12 Monate) wieder nachlässt, was die Wiederholung der Botulinumtoxin-Therapie notwendig macht. Manchmal hat der Patient für einige Tage nach der Therapie Blut im Urin. Der Urin klart allerdings innerhalb kurzer Zeit von alleine auf. In seltenen Fällen kann eine kurz andauernde Blasenentleerungsstörung nach Botulinumtoxin-Therapie auftreten; d.h. der Patient kann die Blase nicht vollständig entleeren. Je nach Ausprägung der Blasenentleerungsstörung muss eine vorübergehende Katheterversorgung oder selbständige Entleerung der Blase mit einem Katheter (Selbstkatheterismus) erfolgen.
 

Ambulante Operationen 

  • Phimose ( Vorhautverengung )
  • plastische Korrektur des Vorhautbändchens
  • Sterilisation des Mannes 
  • Hydrocelen-Operation
  • sonstige Operationen am männlichen Genitale ( Hydatide, Fibrome, Atherome etc. ) 

 Diagnostik und Behandlung von Krankheiten bei Kindern

Kinderurologie ist nicht schlechthin Erwachsenenurologie „im Kleinen“.Bei der körperlichen Entwicklung von Kindern kann es zu Störungen und Verzögerungen kommen. Als Folge entwickeln sich oft verschiedene alterstypische Krankheitsbilder.

Es ist sehr wichtig, diese Entwicklungsstörungen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, damit Spätschäden vermieden werden können. So sind häufige Krankheitsbilder: 

  • angeborene Vorhautverengung
  • Tägliches und nächtliches Einnässen (Enuresis)
  • Urinrückfluss (Reflux)